Günter Pfeifer

*1943 /Architekturbüro seit 1975 in verschiedenen Partnerschaften
1987- 1993 Zusammenarbeit mit Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Tadao Ando, Alvaro Siza ( Vitra Campus Weil am Rhein)
1992-2012 ord. Universitätsprofessor an der Technischen Universität Darmstadt – Entwerfen und Hochbaukonstruktion / Entwerfen und Wohnungsbau
2007 syntagma Verlag
2009 Gottfried Semper Preis
seit 2011 Fondation Kybernetik, Pool für Nachhaltigkeit, Technische Universität Darmstadt
seit 2014 BARUCCOPFEIFER ARCHITEKTUR. Darmstadt

Philosophie

Wir kommen als Forscher, Maler, Zeichner und Gestalter auf diese Welt.

Fragend, suchend, zeichnend und malend erschaffen und gestalten wir unsere innere Welt, reagieren auf die äußere Welt. Wir schulen und formen unsere Wahrnehmung. Dies spiegelt sich in der Selbsterfahrung, die ihren Niederschlag im eigenen Werk findet. Denken, Fühlen und Handeln, das einem Menschen Halt gibt und ihn durch das Leben begleitet, schlägt sich im Substantiv Haltung nieder. Mein ganzes Leben wurde mit Malen, Zeichnen und letztlich auch Forschen begleitet. Malen und Zeichnen sind Teil des täglichen Sensibilisierungs- und Wahrnehmungsprozesses, der zu meiner architektonischen Haltung  gehört.

Studium der Architektur an der Staatlichen Werkkunstschule Kassel 1963-67, spätere Universität Kassel. Die Ausbildung an den Werkkunstschulen basierte auf den Idealen des Bauhauses. Allem voran stand der künstlerische Anspruch an Gestaltung aller Art:  Design, Textil, Grafik, Mode und Architektur. Die Gestaltlehre – ähnlich der Vorlehre des Bauhauses  –  nahm die Hälfte der Studienzeit ein und wurde vom Maler Adolf Buchleiter  (1929-2000)  betreut. Zeichnen und Malen wurden in allen Studiensemestern belegt. Der luxemburgische Künstler Théo Kerg (1909-1993),  Maler, Grafiker, Bildhauer, Glaskünstler, unterrichtete zu dieser Zeit an der Werkkunstschule Kassel die Mal- und Zeichenfächer. Zum Leitbild des Bauhauses gehörte die Architektur als Gesamtkunstwerk, das die anderen Künste integrierte.

Ausstellungen

Galerie Zum Rehbock CH-Stein am Rhein, 1981
Zentrum Verkündigung Frankfurt-Bockenheim, 2002
12. Architektur-Biennale Venedig – „E-Picentro“ (in Kooperation mit der Sapienza Università di Roma), 2010
12. Architektur-Biennale Venedig, Deutscher Pavillon – „Sehnsucht“ (Ausstellungsbeteiligung), 2010
Stadtkirche Darmstadt – „Meine Ozeane“ (Einzelausstellung Im Dialog XII), 2012
Dom-Museum Mainz – „Auf Ewig“ – Kirche Frankfurt-Nieder Erlenbach, 2016/17

Publikationen

NEUN.ZEN.QUADRAT. Zeichnungen, Freiburg 2009
Katalog: Im Dialog XII – Günter Pfeifer „Meine Ozeane“, Darmstadt 2012
VORERST. Zeichnungen, Freiburg 2017
KOPFFÜSSER. FUSSKÖPFER. Tuschezeichnungen, Freiburg 2017

Weitere Publikationen siehe www.pfeiferarchitekten.de / www.syntagma-verlag.de

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